Schraubenzieher


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Ein Schraubenzieher, richtig eigentlich Schraubendreher genannt,  ist ein Handwerkzeug zum Festziehen oder Lösen von Schrauben mit unterschiedlichen Kopfformen. Aus diesen immer neuen Formen entstanden auch Spezialbegriffe für Marken, Eigenschaften und Einsatzgebiete. Hier sind der Kreuzschlitz- und Schlitz-Schraubenzieher die bekanntesten und am weitesten verbreiteten Werkzeuge dieser Art.

Schraubenzieher-Arten

Aufbau und Funktionsweise der Schraubendreher

Jeder Schraubenzieher jeder alten und neuen Bauform ist grundsätzlich gleich aufgebaut. Die Komponenten des vielseitigen Handwerkzeugs bestehen aus:

  1. Der Griff besteht aus Kunststoff, häufig in mehreren Komponenten, ist entweder dickbauchig für grobe Arbeiten oder schlank und rutschhemmend für feinmechanische Einsätze oder den Gebrauch in der Elektronik bzw. Mikroelektronik.
  2. Ein Schaft verbindet den Griff des Schraubenziehers mit dem greifenden Vorderteil, der Klinge.
  3. Das Ende der Klinge ist geschlitzt, kreuzförmig geformt oder anders für den jeweiligen Einsatzzweck geformt.
  4. Die Spitze jedes Schraubenziehers greift in die entgegengesetzt geformte Kopfvertiefung von Schrauben ein. Durch dieses Ineinandergreifen kann der Anwender seine Muskelkraft optimal zum Lösen oder Festziehen der jeweiligen Schraube einsetzen.

Um einen Schraubendreher richtig einzusetzen, wird dessen Spitze fest auf die gegengleiche Form der Schraube aufgesetzt. Durch die Rechts- oder Linksbewegung löst sich das Gewinde im Untergrund oder wird tiefer in diesen hineingetrieben. Damit lassen sich solide, langlebige Verbindungen von zum Teil hoher Tragkraft herstellen.

Wichtig für das korrekte Funktionieren ist die passende Spitze in Verbindung mit einem robusten Material von Klinge, Schaft und Griff. Ursprünglich war Holz in ergonomischer Form dafür die beste Variante. Inzwischen werden auch Fiberglas oder Kunststoff für den Zweck der optimalen Kraftübertragung in alle Drehrichtungen verwendet.

Schraubendreher

Checkliste für einen guten Schraubenzieher

Griffballen

Der Griffballen guter Schraubenzieher liegt angenehm in der Hand. Der Griffkörper hat eine ergonomische Form für eine optimale Kraftübertragung.

Schaft

Der Schaft hochwertiger Schraubendreher ist leicht dünner als die Klinge. Dadurch können auch versenkte Schrauben mühelos erreicht werden.

 Spitze

Die Spitze am Schraubenzieher ist nicht verchromt, aber speziell gehärtet. Dies gewährleistet eine ideale Passung.

 Schnelldrehzone

Gute Schraubendreher für Feinmechaniker haben eine Schnelldrehzone am Griff. Dort kann die Verschraubung mit den Fingerspitzen vorgenommen werden.

 Haltbarkeit

Verschleißarme, sehr feste Materialien sind für Schraubenzieher wichtig. Nur so funktionieren diese Handwerkzeuge auch unter großen Druckbedingungen einwandfrei.

 Zertifizierung

Schraubendreher für Elektroarbeiten müssen eine VDE-Zertifizierung besitzen. Der Griff mit einer speziellen nichtleitenden Gummierung schützt den Anwender vor Strom.

Schraubenzieher richtig benutzen

Schritt Eins:

Die Form der Spitze entscheidet darüber, ob mit maximaler Kraft eine Schraube bewegt (gedreht) werden kann. Wer häufig unterschiedliche Schraubentypen bewegen möchte, verwendet hierfür entweder ein Set mehrerer Schraubendreher oder einen Schraubenzieher mit wechselbaren Bits.

Für Schraubarbeiten an engen Stellen eignen sich dünne Klingen und lange Schäfte gut, für winkeliges Ansetzen Spezialwerkzeuge mit einem gewinkelten Schaft. Für feinmechanische Zwecke muss der Griff schlank und verjüngt gearbeitet sein, für grobe Schraubarbeiten besser dickbauchig.

Eine Ratschenfunktion am Griff erleichtert das Losschrauben von festsitzenden, verrosteten Schrauben. Reicht die eigene Muskelkraft erfahrungsgemäß für den geplanten Einsatz nicht aus, sind Akkuschrauber mit wechselbaren Bits eine gute Ergänzung im Werkzeugkoffer.

Schritt Zwei:

Vor dem Einsatz muss der Schraubendreher auf Veränderungen geprüft werden. Risse im Griff oder ein Wackeln beim Rütteln am Schaft schränken die Verwendbarkeit ein und stellen ein Sicherheitsrisiko dar. Sichtbare Verformungen an der Spitze sind ebenfalls ein Hinweis darauf, dass die Schrauben beim bevorstehenden Einsatz nicht richtig gefasst werden können.

Auch abgeplatzte Legierungen am Schaft können durch zu starke Dreh- und Druckkräfte entstehen. Ein solcher Schraubenzieher darf nicht mehr verwendet werden. Einerseits könnten die Schrauben damit beschädigt werden, andererseits drohen Verletzungen des Anwenders bei erneuter Kraftausübung.

Auch vor leichten Schraubeinsätzen muss bei solchen sicht- und spürbaren Veränderungen ausdrücklich gewarnt werden.

Schritt Drei:

Für den Einsatz wird der Schraubendreher mit der Spitze so tief wie möglich in den Schraubenkopf gedrückt, und zwar exakt senkrecht von oben. Beim schrägen Ansetzen droht ein Herausrutschen der Spitze, was die Schraube, den Schraubenzieher und die umliegenden Materialien beschädigen kann.

Auch verringert sich die mögliche Kraftübertragung bei einem veränderten Aufsetzwinkel. Nun dreht der Anwender unter Druck am Griff die Schraube im Uhrzeigersinn ein, entgegen dem Uhrzeigersinn aus.

Dabei werden Drehmomente übertragen, die eine feste Verbindung bei schlüssigem Einschrauben gewährleisten. Zum Losschrauben kann auch ein Schraubenzieher mit Umkehrrichtung (Ratschenfunktion) nützlich sein, vor allem bei hartnäckig festsitzenden Schrauben.

Schritt Vier:

Arbeitssicherheit ist bei der Verwendung des Schraubenziehers wichtig. Schutzhandschuhe minimieren ein Verletzungsrisiko, falls die Hand unter Druckausübung mitsamt Schraubendreher abrutscht.

Wird beim Ein- oder Ausdrehen ein Biegen des Schaftes spürbar, muss der Druck wenigstens teilweise weggenommen werden, um einen Bruch zu verhindern. Empfehlenswert ist außerdem die Schraubarbeit mit Schutzbrille. Falls die Kraftübertragung zu Brüchen an der Schraube oder dem Schraubenzieher führt, bleiben so Augen und Gesicht vor umherfliegenden Splittern oder Teilen geschützt.

Ebenfalls verbessert das Mitführen der Schraubenzieher am Werkzeuggürtel die Arbeitssicherheit speziell bei mobilen Einsätzen, etwa auf Baugerüsten oder an ungünstigen Einsatzorten. Denn so kann der Anwender in der aktuellen Position verbleiben und erreicht sein Handwerkzeug ohne riskante Bewegungen.

Fazit
Schraubendreher sind universelle Handwerkzeuge für Industrie und Handwerk sowie für Heimwerker. Für häufig wechselnde Einsatzbedingungen ist ein Schraubenzieher mit wechselbarer Spitze ideal. Maximale Kraftübertragung wird durch qualitativ hochwertige Materialien bei Schaft, Kline und Spitze, angenehme Handhabung durch ergonomische, rutschfeste Griffe möglich.


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